
Wer sind wir?
Freiburg Agri&Food, die ehrgeizige Strategie zur Entwicklung des Freiburger Agrar- und Lebensmittelsektors
Zahlreiche Delegierte des Sektors sind involviert und beteiligen sich aktiv an der Ausarbeitung dieser Strategie für den Agrar- und Lebensmittelsektor. Drei Direktionen tragen gemeinsam: die Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektion (VWBD), die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) und die Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten (BKAD). Der Cluster Food & Nutrition ist auf der Grundlage eines Leistungsauftrags mit dem Kanton für die Umsetzung und Koordination der Strategie verantwortlich. Die Zusammenarbeit zwischen all den verschiedenen Beautrtage und Interessengruppen ermöglicht es, bestehende Initiativen zu koordinieren, Synergien zu schaffen und Ressourcen zu bündeln.
Lernen Sie die Mitglieder des Projektkomitees & der Koordination kennen
Der Projektausschuss (COPRO) besteht aus vier Mitgliedern, welche wirtschaftliche, landwirtschaftliche und akademische Kreise des Kantons Freiburg vertreten. Unterstützt von der Koordination ist der Projektausschuss dafür verantwortlich, die verschiedenen Aktivitäten der Strategie zu definieren und umzusetzen sowie die Vision und den langfristigen Geschäftsplan in Zusammenarbeit mit dem Steuerungsausschuss (Delegation des Staatsrats) zu definieren.
Die Mitglieder des COPRO sind dafür verantwortlich, die verschiedenen Finanzierungsanträge und die im Rahmen der finanziellen Unterstützungsmechanismen von Freiburg Agri&Food geförderten Projekte zu bewerten.
Jerry Krattiger (COPRO)
Direktor der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg
Jerry Krattiger, Sohn und Enkel eines Hoteliers, Neffe von zwei Metzgern und Bruder eines Konditors und Confiseurs, wurde von Geburt an in die Welt des Essens und der Gastfreundschaft hineingeboren. Abweichend von der "Familientradition" absolvierte er eine Ausbildung in Politikwissenschaften, erwarb einen Executive MBA und sammelte reiche Erfahrungen im Bereich des Unternehmertums. Nach einer Karriere in so unterschiedlichen Bereichen wie Investmentbanking, Technologieunternehmertum und interkulturellem Austausch steht er seit 2019 an der Spitze der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg. Seine Familienherkunft nicht ganz vergessen, ist er wahrscheinlich einer der Leiter der Wirtschaftsförderung in der Schweiz, der am meisten über Food spricht. Und das aus gutem Grund: Der Kanton Freiburg verfügt dank seiner Stärken in der Bioökonomie, der Dichte an landwirtschaftlichen Betrieben und Verarbeitungsbetrieben sowie seiner sechs AOP über ein beispielhaftes Ökosystem im Agrar- und Lebensmittelbereich. Jerry Krattiger hat sich seit seinem Amtsantritt für den Aufbau von Fribourg Agri&Food eingesetzt und wurde zudem zum Vizepräsidenten des Clusters Food & Nutrition und zum Mitglied des Exekutivkomitees des Swiss Food & Nutrition Valley ernannt.

Katharina M. Fromm (COPRO)
Rektorin der Universität Freiburg
Katharina M. Fromm, Professorin für Chemie an der Universität Freiburg, ist eine anerkannte Expertin für anorganische Chemie. Mit einer Ausbildung in Chemie und Chemieingenieurwesen absolvierte sie ein Postdoktorandenstudium am Labor für Supramolekulare Chemie von Jean-Marie Lehn in Straßburg. Mithilfe renommierter Stipendien gründete sie ihre eigene Forschungsgruppe in Karlsruhe und Basel. Seit 2006 unterrichtet sie Chemie auf Deutsch, Französisch und Englisch an der Universität Freiburg. Ihre Forschung konzentriert sich auf verschiedene Themen wie die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberverbindungen, die Entwicklung von Nanomaterialien zur Verbesserung von Batterien, chemisch-optische Sensoren, responsive Polymere, den Mechanismus der Elektronenübertragung durch den Bakterienmembran und die Mechanismen der bakteriellen Antibiotikaresistenz.
Von 2011 bis 2019 war sie zudem Mitglied und Vizepräsidentin des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds. Derzeit ist sie gewählte Rekotrin der Universität Freiburg.

Pascal Toffel (CORPO)
Direktor von Grangeneuve
Pascal Toffel, Agraringenieur ETHZ spezialisiert auf Tierproduktion, hat die Leitung von Grangeneuve im September 2015 übernommen. Zuvor hatte er für das Haus Provimi Kliba im Bereich Tierernährung und für den Verband Schweizerischer Gemüseproduzenten (VSGP) gearbeitet. Zudem leitete er Swiss granum - die Branchenorganisation für Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen. Pascal Toffel - der Deutsch und Schwyzertütsch spricht - ist zudem Inhaber eines eidgenössischen Fachausweises als Marketingtechniker. Grangeneuve ist integraler Bestandteil der Agrar- und Ernährungsstrategie des Kantons und fördert die Forschung und den technologischen Fortschritt, um die Praktiken im Zusammenhang mit den Berufen in den Bereichen Erde, Natur, Landwirtschaft und Hauswirtschaft zu optimieren und die Herausforderungen der Umwelt zu bewältigen. Grangeneuve setzt sich für Teamarbeit, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Wissensaustausch ein, um Synergien und nachhaltige, innovative Lösungen hervorzubringen.

Jacques Genoud (COPRO)
Generaldirektor der HES-SO Freiburg
Jacques Genoud, Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieur, ist ein Unternehmer welcher von relevanten technologischen Innovationen überzeugt ist. Mit einem Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften und einer soliden Ausbildung in Ingenieurwesen sammelte er bedeutende Erfahrungen bei Siemens und Nokia Siemens und trug zu wichtigen organisatorischen Projekten in einem internationalen Unternehmen bei. Seit 2016 leitet Jacques Genoud als Generaldirektor der HES-SO Freiburg mit mehreren Hochschulen, darunter Ingenieurwesen und Architektur, Management, Gesundheit und Soziale Arbeit. Er legt eine strategische Vision und eine effiziente Governance fest, um die institutionelle Strategie umzusetzen. Er ist auch für die Aufsicht über die Direktoren der vier Hochschulen sowie für die Beziehungen zum Kanton und zum Rektorat der HES-SO zuständig. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Personal- und Dienstleistungsmanagement ist Jacques Genoud eine enthusiastische Führungspersönlichkeit, die den Erfolg multidisziplinärer Organisationen fördert. Seine Leidenschaft für technologische Innovation und sein Fachwissen in den Bereichen Wirtschaft und Ingenieurwesen machen ihn zu einem Schlüsselakteur in der Hochschulbildung und Forschung in Freiburg.

FibraTech: Hanfstroh zu innovativen Materialien verwerten
FibraTech verarbeitet Hanfstroh, eine in der Schweiz nicht ausreichend genutzte Ressource, zu nachhaltigen und lokalen Materialien.
Wheydrogen: Molke in saubere Energie umwandeln
Vom Kuppelprodukt zur Energie: Wheydrogen revolutioniert Molkepermeat
Lacto+: Molke zu neuen Ernährungsprodukten
Lacto+: eine lokale Innovation für die Ernährung von Sportlern und Senioren
ALI-IMPACT: Verbesserung der Lebensmittelauswahl, die sich auf die Gesundheit der Verbraucher auswirkt
Wie kann man eine gesündere Lebensmittelauswahl in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen fördern? Das Projekt ALI-IMPACT zielt darauf ab, Marketing- und psychologische Hebel zu finden, um das Ernährungsverhalten zu verändern.
Elektrische Blackengabel: Neudefinition der Unkrautbekämpfung in der Landwirtschaft
Eine innovative Alternative zur Entfernung von Blacken ohne Chemikalien
SmartWaste: Obstabfälle in innovative Ressourcen umwandeln
Jedes Jahr werden Tausende Tonnen Fruchtschlempe unterbewertet. Das Projekt "SmartWaste" schlägt vor, diese Abfälle in umweltfreundliche und funktionelle Zutaten umzuwandeln.
Fribourg Agri&Food an der Messe Goûts et Terroirs
Die Messe Goûts et Terroirs, die vom 30. Oktober bis 3. November im Espace Gruyère SA in Bulle stattfand, war eine markante Ausgabe: Mehr als 45'000 Besucherinnen und Besucher waren anwesend, um die Köstlichkeiten unserer Regionen zu geniessen und einzigartige Innovationen im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu entdecken. Im Herzen dieses unumgänglichen Ereignisses glänzte Fribourg Agri&Food mit seinem Stand, der der Hervorhebung lokaler Initiativen und Unterstützungsinstrumente für die Akteure der Agrar- und Lebensmittelbranche gewidmet war.
"Projekt Champi+: Wie können wir die Aktivitäten der lokalen Pilzzuchtbetriebe stärken und gleichzeitig auf unsere Gesundheit achten?
Was wäre, wenn Schweizer Pilze zum Schlüssel für die Kombination von Ernährung, Innovation und Nachhaltigkeit werden würden"?
Der Go-to-Market beim Streetfood Festival
Drei Tage lang fesselte der Go-to-Market auf dem Streetfood Festival die Besucher mit einem experimentellen Stand, um zu beobachten, wie die Verbraucher auf Transparenz und faire Preise reagieren.
Fribourg Agri&Food unterstützt vier innovative systemische Projekte!
Entdecken Sie die vier systemischen Projekte, die dieses Jahr im Rahmen der Agrar- und Ernährungsstrategie des Kantons Freiburg unterstützt werden.
Verwertung von Molke aus der Käserei
Ein Konsortium aus wichtigen Akteuren der Milchwirtschaft hat sich zusammengeschlossen, um die Verwendung von Molke neu zu definieren und sie zu einer wertvollen Ressource zu machen!
Präzisions-Algokultur für eine Nährstoffrevolution
Das kühne Projekt von Algaltek führt in der Schweiz einen innovativen Ansatz der Präzisionsalgenzucht ein.